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Englisch Lernen/ Sprachkurs
Sprachkurs
Ein Sprachkurs hat immer den Vorteil, dass ein gewisser Zwang zum Lernen besteht. Während des Unterrichts wird die ganze Zeit auf Englisch geredet. Allein dadurch wird der Bezug zur Sprache hergestellt. Bei dem Versuch allein zu Hause mit einem Audio-Sprachkurs zu lernen, kann es oft passieren, dass etwas dazwischen kommt und das Lernen immer wieder verschoben wird. Es gehört schon ein bißchen Konsequenz dazu. Natürlich ist dies auch bei dem herkömmlichen Sprachkurs nicht viel anders, denn nur eine Vor- und Nachbereitung des Unterrichts führt zum eigentlichen Lernerfolg.
Das praktische an einem Au-pair Jahr ist, dass immer ein kostenloser Sprachkurs dazugehört. In England ist es beispielsweise so, dass fast jeder Ort eine staatliche Sprachschule besitzt, wo in kleinen Kursen gelernt wird. Ein Eingangstest sorgt dafür, dass später auf dem richtigen Lernniveau unterrichtet wird. Sogar der international anerkannte TOEFL Test kann hier umsonst abgelegt werden, sowie das Cambridge Exam. Wer diese Gelegenheit bekommt, sollte sie ruhig nutzen. Bei einem späteren Auslandsstudium wird nämlich ein derartiger Test als Nachweis über die ausreichenden Sprachkenntnisse verlangt. Auch andere Arbeitgeber erwünschen dies.
In den USA können sogar örtliche College-Kurse belegt werden, die von der Familie bezahlt werden. Wer also keine Lust auf noch mehr Englisch haben sollte, kann sich auch gerne für einen Spanischkurs oder etwas ähnliches entscheiden. So geht die Bildung neben Kinderhüten und Haushaltstätigkeiten nicht verloren. Unabhängig vom Au-pair Jahr ist es aber auch so durchaus sinnvoll einen Sprachkurs zu belegen.
Normalerweise werden diese Kurse am Abend oder am Wochenende angeboten, so dass auch Arbeitende einen freien Platz im Kalender dafür finden werden. Insbesondere die örtlichen Volkshochschulen haben ein relativ großes Angebot an Sprachen. Standartmäßig gehören dazu Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Je nach Sprachschule lassen sich aber auch „ausgefallenere“ Sprachen wie Hindi, Norwegisch oder Thai finden. Die Kurse selbst bestehen zumeist aus kleinen Gruppen und des öfteren befinden sich unter den Lehrenden Muttersprachler, die die zu lernende Sprache optimal vermitteln können. Bei Fragen steht so immer ein Ansprechpartner zur Verfügung. Ein passendes Kursbuch und andere Unterrichtsmaterialien helfen dabei die Grammatik zu erlernen und anhand von Dialogen und Diskussionen die Sprache aktiv anzuwenden. Je nach Art des Kurses kann es auch sein, dass mit Hilfe von Kassetten die richtige Aussprache gelernt wird. Diese können dann auch für zu Hause oder beim Autofahren verwendet werden.
Wer sich durch die Gruppe unter Druck gesetzt fühlt, sollte diesen Gedanken ganz schnell wieder vergessen, denn den anderen wird es ähnlich ergehen. Im Gegenteil: Gemeinsam lernen, kann sehr viel mehr Spaß machen als alleine. Bei Verständnisproblemen kann der Lehrer jederzeit gefragt werden, schließlich investiert man gutes Geld in den Lernerfolg. Also einfach ein bißchen offen sein und Freude an der neuen Sprache entwickeln. So lernt es sich am besten.
Viel Spaß dabei!
